Indianer-Traumfaenger
Traumfänger

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Die Legende der Traumfänger



Der Traumfänger stammt der Legende nach aus alten indianischen Riten. Er wurde ursprünglich von den Chippewa verwendet, um böse Träume abzuhalten und gute Träume einzufangen. In den Jahren zwischen 1960 und 1970 wurde der Traumfänger auch von anderen Indianerstämmen übernommen, so dass die Legende bald in ganz Nordamerika Verbreitung fand.

Traditionell angefertigte Traumfänger bestehen aus einem Ring aus Weide und einem Geflecht verschiedener Schnüre. Die Schnüre können aus Darm oder Sehnen hergestellt sein, auch Leder oder Pferdehaar werden verwendet. In das Geflecht werden verschiedene Talismane eingearbeitet. Das können Tierknochen, Steine, Edelsteine, Federn oder auch getrocknete Pflanzenteile sein.

Die Grundform der Traumfänger ist der Kreis, welcher in der Legende Harmonie und den ewigen Kreislauf des Lebens symbolisiert. Das netzartige Gewebe soll der Legende nach die guten Träume einfangen und über die unten angehängten Federn zu den Schlafenden leiten. Verwirrende, ungebetene Träume fangen sich im Netz der Traumfänger und werden am Morgen von der Sonne verscheucht. Die in das Netz eingeflochtenen Objekte haben verschiedene Funktionen. Die Legende erzählt, dass Perlen die aufgefangenen Träume zum Spielen verleiten, Kristalle sorgen für Klarheit, Fell für Geborgenheit und Coyote-Krallen für den nötigen Humor.

Es gibt verschiedene Überlieferungen, wie Traumfänger entstanden sind, eine sehr schöne ist die folgende Legende.

Legende der Lakota Sioux Indianer

In grauen Vorzeiten, lange, lange her, da wanderte ein alter Schamane der Lakota-Sioux auf die Spitze eines hohen Berges. Beim Verweilen ereilte ihn eine Vision. Der Legende nach verriet ihm Iktomi in dieser Vision ein Geheimnis. Iktomi verkörpert Weisheit und List, er erscheint meist in Gestalt einer Spinne. Die Sprache, welche Iktomi verwendete, konnte nur von den spirituellen Führern der Lakota verstanden werden. Der alte Schamane trug einen Weidenreifen, welcher mit Federn geschmückt war. Diesen und etwas Pferdehaar, Perlen und kleine Opfergaben nahm sich Iktomi und fing an, an einem feinen Netz zu spinnen, er begann an der Außenseite und webte immer weiter zu Mitte hin. Über seiner Arbeit sprach der Spinnenmann. Er sprach darüber, wie wir geboren werden und als hilflose Säuglinge in das Leben eintreten. Wir entwickeln uns weiter zu Kindern, Jugendlichen und schließlich Erwachsenen und zeugen selber neue Kinder, welche wir versorgen. Mit steigendem Alter werden wir wieder schwächer und hilfsbedürftiger, sodass für uns gesorgt werden muss wie für kleine Kinder. Mit dem Tod wird der Zyklus geschlossen.

„Doch höre”, sprach Iktomi, ohne seine Arbeit am Netz zu unterbrechen, „während unseres gesamten Lebens treffen wir fremde Kräfte an – manche davon tun uns gut, andere eher nicht. Lausche nur den guten Kräften, denn diese werden dein Leben auf den richtigen Weg führen. Ignoriere die schlechten Kräfte, denn diese können dich vom rechten Wege leiten und dich sogar verletzen.” Iktomi sprach weiter: „Sehr viel Kräfte existieren in Harmonie mit unserer Welt. Sie können dir helfen, ein glückliches Leben zu führen, in Einklang mit dem großen Geist. Andere Kräfte wollen sich vielleicht in dein Leben drängen und stören und verwirren dich.”

Während der Spinnenmann Iktomi sprach, webte er weiter an seinem Netz. Mit dem letzten Satz war die Arbeit beendet. Iktomi überreichte dem alten Schamanen das Netz und sprach: „Siehe, dieses Netz bildet einen vollkommenen Kreis. Doch in der Mitte des Kreises befindet sich ein Loch. Du kannst dieses Netz verwenden, um deinem Stamm und auch dir selbst zu helfen, den richtigen Weg zu finden. Glaubt an den Großen Geist und nutzt Eure Träume und Visionen. Der Traumfänger wird alle guten Ideen einfangen und an euch weitergeben, alle schädlichen Kräfte werden durch das Loch in der Mitte verschwinden.”

Der Lakota-Älteste erzählte diese Legende seinen Stammesangehörigen. Seit dieser Zeit benutzen die Sioux-Indianer den Traumfänger als Wächter über ihre Träume und Visionen. Sie hängen den Traumfänger über ihre Schlafplätze und schützen sich so vor dem schlechten Einfluss der Träume. Alles Gute wird mit dem Netz eingefangen und bleibt auch im wachen Leben bestehen, schlechte Einflüsse verschwinden durch das Loch in der Mitte und lösen sich auf. Der Legende nach sind die Indianer fest davon überzeugt, dass ein Traumfänger über ihr Schicksal entscheiden kann.

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