Indianer-Traumfaenger
Traumfänger

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Traumfänger: Die Geschichte - Legenden

Traumfänger, auch unter der englischen Bezeichnung „Dreamcatcher“ bekannt, blicken auf eine lange Geschichte zurück. Mittlerweile dekorieren die beliebten Dreamcatcher längst viele europäische Schlafzimmer. Dabei kennen längst nicht alle Menschen, die ihr Herz an einen schönen Traumfänger verlieren, die Geschichte dieser von der Zimmerdecke baumelnden kunstvollen Objekte, die nicht von ungefähr an Spinnennetze erinnern.

Traumfänger stammen aus dem Kulturkreis der Indianer, genauer aus der Ojibwe-Kultur. Obwohl sie sich optisch oft ziemlich unterscheiden, haben doch alle Traumfänger eine Grundform gemeinsam, nämlich ein von einem Reifen umrahmtes Netz. Dem alten, überlieferten Glauben nach, wird angenommen, dass die schlechten Träume in eben diesem Netz hängen bleiben, wo sie später von der Morgensonne neutralisiert werden, wohingegen die schönen Träume den Weg hindurchfinden. Dieser Glaube verlieh dem Netz dann auch zu seiner Bezeichnung: Traumfänger. In der Sprache der Indianer liest sich das „bawaajige nagwaagan“, was so viel wie „Traumfalle“ bedeutet. „Titlahtin“ nannten die Azteken den Traumfänger. Viele Sagen und Legenden rund um den Traumfänger, wurden übrigens von den Anishnabe- und den Ojib-Indianern überliefert, entgegen der weitläufigen Meinung, dass der Ursprung aller Erzählungen bei den Lakota-Indianern verwurzelt ist. In den 60er- und 70er-Jahren übernahmen dann auch andere indigene Völker in Nordamerika den Begriff „Traumfalle“. Der Traumfänger ist ein Kultobjekt, das sich weit über den indianischen Kulturkreis hinaus großer Beliebtheit erfreut und unter den Dekorations- und Geschenkideen ganz weit oben steht.

Die magische Anziehungskraft der Traumfänger

Wie sich die magische Anziehungskraft der Traumfänger erklärt, darüber wird es wohl niemals die einzige Wahrheit schlechthin geben, dafür aber eine sehr plausible Annahme. Die Traumwelt beschäftigt die Menschen seit jeher. Träume haben etwas Mystisches, etwas Magisches, etwas Unerklärliches. Allen Traumforschungen zum Trotz bleibt die Welt der Träume ein Bereich, wo unendlich viel Platz für Vermutungen, Sagen, Märchen und Geheimnisse ist. Woher kommen die bösen Träume? Was können sie uns wirklich anhaben? Wie können wir Albträume besiegen und uns vor den bösen Gesichtern der Nacht schützen? Viele Fragen; der Traumfänger liefert zwar keine klaren Antworten, lässt uns aber nur allzu gerne glauben, dass wir mit seiner Hilfe das Böse unschädlich machen können. Somit üben die Dreamcatcher eine beruhigende Wirkung auf uns aus. Wer das nicht offen zugeben möchte, wer seine Ängste nicht wahrhaben will, der kann sich immer noch auf die dekorative Wirkung eines Traumfängers zurückziehen.

Der Entstehung des ersten Traumfängers

Legenden gibt es zahlreiche, doch die wohl bekannteste rund um den ersten Traumfänger, hat ihre Wurzeln bei den Lakota-Indianern. Laut dieser indianischen Legende erschien einem alten Schamanen des Stammes auf der Spitze eines Berges der Lehrer der Weisheit und Magier Iktomi. Dieser kam als Großmutter Spinne daher und erzählte dem Schamanen über die einzelnen Lebenszyklen des Menschen. Die Spinne sprach darüber, wie ein Menschenleben beginnt, und wie wir uns vom Säugling zur Kindheit bis hin zum Erwachsenenleben begeben. Während Großmutter Spinne erzählte, wob sie ein Netz um einen alten, mit Pferdehaaren und Federn besetzten Weidenreifen. Letztendlich sprach sie auch von dem letzten Zyklus, in dem wir alt sind und darauf angewiesen, umsorgt zu werden. Irgendwann dann kehren wir zurück zu unseren Ahnen. Des Weiteren erläutert Großmutter Spinne dem Schamanen in besagter Legende, dass uns in unserer Lebenszeit gute und schlechte Kräfte begegnen. Während ihrer Erzählungen webt sie unermüdlich weiter an dem Netz. Als sie es fertiggestellt hat, erklärt sie, dass gute und wertvolle Träume und Visionen in diesem Netz eingefangen werden, vorausgesetzt, man glaubt an den großen Geist. Alles Schlechte hingegen wird durch das Loch in der Mitte verschwinden, versprach Großmutter Spinne. Diese Version über die Kräfte des Traumfängers gaben die Schamanen weiter an das Volk. Um die Kinder während der Nacht vor dem Bösen zu beschützen, fertigten die Großeltern fortan Traumfänger für jedes Neugeborene.

Die vielen Legenden, die sich um den Traumfänger ranken, sind allesamt interessant und schön zu lesen und machen aus einem Stück Dekoration ein sagenumwobenes, magisches Ding, dessen Anziehungskraft bis heute etwas Einmaliges hat.

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